„Impfen statt Schimpfen“

Donnerstag, den 03.02.2022 ab 18 Uhr am Unteren Markt

„Impfen statt Schimpfen“ heißt es heute wieder ab 18 Uhr am Unteren Markt. „Es ist wichtig, deutlich Flagge zu zeigen“, heißt es in einem Aufruf des Organisationsteams, der vom Stadtsportverband und anderen Vereinen und Verbänden unterstützt wird.

 „Es kann nicht sein, dass Menschen durch Ibbenbüren spazieren gehen und die Corona-Maßnahmen kritisieren, während anderenorts Feuerwehren, Krankenhäuser, Verwaltungen und andere Einrichtungen sich organisieren, um die Funktionsfähigkeit wichtiger Infrastrukturen für unser Land auch bei Personalengpässen wegen Corona sicherstellen zu können“, heißt es weiter. Auch die Spaziergänger erwarteten in einem Ernstfall professionelle Hilfe, „verweigern aber die dafür notwendige Solidarität.“ Dass die Impfung der einzige Weg aus der Pandemie sei, sei inzwischen weltweit anhand mehrerer Studien bewiesen.  Eine hohe Impfquote schütze auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen können.  Auch deshalb sei jede Impfung zugleich ein Beitrag gegen die Impfpflicht und die Diskussion um deren Für und Wider.

 

 

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„Impfen statt Schimpfen“

Jeweils donnerstags beginnt um 18 Uhr auf dem Unteren Markt eine Gegendemonstration

Viele haben den Termin bereits in ihrem Kalender stehen:  Jeweils donnerstags beginnt um 18 Uhr auf dem Unteren Markt eine Gegendemonstration unter dem Thema „Impfen statt Schimpfen“.

Die Organisationsgruppe, die vom Stadtsportverband und vielen anderen Vereinen und Verbänden in der Stadt unterstützt wird, ruft erneut die Menschen in Ibbenbüren zu einem Zeichen auf, sich solidarisch gegen Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaft zu stellen. „Impfen ist der beste Weg aus der Pandemie“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Auch diesmal gehe es darum, gegen das „Gerede von Corona-Diktatur und anderem Unsinn“ bei den Corona-Spaziergängen Flagge zu zeigen.

Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich als Teil dieser vielfältigen und bunten Stadt zu zeigen, indem sie selbst „bunt“ auftreten, zum Beispiel mit einer bunten/farbigen Mütze, einem entsprechenden Schal oder einem bunten Mund-Nasen-Schutz. Alle Informationen rund um die Gegendemonstration gibt es in einem QR-Code,der unter anderem auf der Seite des Stadtsportverbandes zu finden ist (www.ssv-ibb.de)

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Demo der Coronaskeptiker mit weniger Zuspruch

Unterstützung fürs Klinikum: Gegendemo bringt Geschenke

Bei den neuerlichen Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen und der entsprechenden Gegendemonstration haben sich am Donnerstag die Verhältnisse verschoben. Während die Coronagegner höchstens 200 Teilnehmer erreichten, überbrachten an die 400 Gegendemonstranten Geschenke und Wertschätzung für das Personal des Klinikums.

Nach einem Demonstrationszug vom Unteren Markt durch die Stadt mit einem Zwischenstopp auf dem Neumarkt haben sich am Donnerstagabend zwischen 350 und 400 Demonstranten von „Impfen statt Schimpfen“ vor der Mauritiuskirche postiert. Damit wollten sie dem Personal des Klinikums Ibbenbüren ihre Unterstützung verdeutlichen. In der Vorwoche hatten Klinikmitarbeiter noch den Vorbeizug der Demo gegen die Coronamaßnahmen deutlich kritisiert und damit viel Beachtung gefunden. „Wir haben etwas erreicht“, sagte der Versammlungsleiter. Es werde Donnerstag keinen Zug der Demonstranten gegen die Maßnahmen am Krankenhaus vorbei geben.

Stattdessen hatten die Organisatoren von „Impfen statt Schimpfen“ 15 Kisten mit von Firmen gespendeter Leckereien für die Stationen im Klinikum mitgebracht. Mitarbeitende nahmen diese unter dem Beifall der Demonstranten entgegen. „Damit haben wir nicht gerechnet, dass wir hier so eine Kundgebung bekommen und so einen Zuspruch von den Ibbenbürenern haben, die das wirklich wertschätzen, was hier für die Kranken gemacht wird“, so Dr. Ludger Reekers, Ärztlicher Direktor des Klinikums. „Wir möchten uns ganz herzlich bedanken. Das gibt eine ganze Menge Kraft, für jeden Tag weiter“, sagte auch Katharina Beck, Krankenschwester und Bereichsleiterin Pflege.Sie seien erstmals mehr als die Demonstranten gegen die Coronamaßnahmen, freute sich der Organisator.

Ziel sei aber, dass diese Veranstaltungen gar nicht mehr stattfänden. Er mahnte, friedlich zu bleiben und sich nicht provozieren zu lassen. Letztlich begegneten sich beide Gruppen aber nur für einen kurzen Moment.

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